Ginkgo Biloba in Neuronade

Ginkgo Biloba

Ginkgo – ein lebendes Fossil

Ginkgo Biloba ist eine der ältesten Baumarten der Welt und bekannt durch die außergewöhnliche Blattform. Als „lebendes Fossil“ wird der Ginkgo deshalb bezeichnet, weil er der letzte lebende Vertreter der Ginkgoale, einer Gruppe von Samenpflanzen.

Ursprünglich stammt der Ginkgo aus China, wo er seit jeher als heiliger Baum gilt und in Tempelgärten angepflanzt wird. Im 18. Jhd. wurde der Ginkgo von Seefahrern auch nach Europa gebracht und wird inzwischen weltweit kultiviert. Es ist nicht unüblich, dass ein Ginkgo Baum eine Höhe von 30-40 Metern und ein Alter von über 1.000 Jahren erlangt.

Einnahme von Ginkgo Extrakt

Ginkgo Extrakt wird aus den Blättern des Ginkgo gewonnen. In den Ginkgo Blättern sind neben Terpenlactonen und Ginkgo-Flavonoiden auch giftige Ginkgolsäuren enthalten. Diese können eine Entzündung der Magenschleimhaut und schwere Allergien hervorrufen.

In Asien wurden Ginkgoblätter deshalb unter anderem auch als Lesezeichen verwendet, da die Ginkgolsäure Insekten abtötet und fernhält. Aus diesem Grund wird bei Ginkgo Extrakten darauf geachtet, dass der Anteil an Ginkgolsäuren unterhalb der zugelassenen und gesundheitlich unbedenklichen Schwellenwerte liegt.

Dies ist der große Vorteil gegenüber Ginkgo Tees, bei welchen noch keine solchen Schwellenwerte gelten. Standardmäßig findet gewöhnlich eine Normierung auf 24% Ginkgo-Flavonoide und 6% Terpenlactone statt. Es wird eine langfristige Einnahme empfohlen.

Ginkgo – Nutzung als Nahrungsmittel

In Deutschland eher unbekannt, wird der Ginkgo Kern (Samen ohne Schale) in Asien in gegarter Form als Nahrungsmittel verwendet. Sie dienen als Beilage zu verschiedenen Gerichten. So zum Beispiel werden die Samen unter anderem im Reis mitgekocht oder geröstet als Snack verwendet. Die Samen enthalten 37,8 % Kohlenhydrate, 4,3 % Proteine und 1,7 % Fett.

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